HomeNewsInternVorbericht Kreisliga A, 15. Spieltag: SF Hamborn 07 - MTV Union Hamborn 02

SF Hamborn 07 II - SC Hertha Hamborn 7:0 (5:0)

sportfreunde hambornsc hertha hamborn - „Pierre Kasch-Show“ beim Hamborner Derby: Fünf Treffer - darunter ein lupenreiner Hattrick - machen den 29 jährigen Löwen-Angreifer zum Mann des Spiels - Bereits zur Pause machen die Löwen-Reserve den Sack gegen den Lokalrivalen zu -

Zu einem deutlichen 7:0 Erfolg kam die Zweite Mannschaft der Sportfreunde Hamborn 07 im Hamborner Derby gegen den Lokalrivalen Hertha Hamborn.

Mann des Spiels war Pierre Kasch mit fünf Treffern  - darunter ein lupenreiner Hattrick in der ersten Hälfte (8., 37., 39. und 45. + 1, sowie 47.). Dogukan Kara - Nachwuchstalent aus der A-Jugend - hatte „07 II“  in der 3. Minute früh in Führung gebracht. Routinier Kevin Hesse sorgte eine Viertelstunde vor Schluss für den 7:0 Endstand (76.).

Die Löwen-Reserve behauptet mit diesem Erfolg Rang vier gegenüber der Zweitvertretung der DJK Vierlinden, die sich mit 1:4 gegen Glück-Auf Möllen geschlagen geben musste. Für Hertha Hamborn bedeutet die Niederlage den Abstieg in die Kreisliga B. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt nach dem überraschenden 4:2 von Yasilyurt Möllen gegen Eintracht Walsum nunmehr 13 Zähler und ist in den drei verbleibenden Partien nicht mehr einzuholen.

Die Löwen-Reserve sorgte im Derby schnell für klare Verhältnisse. Dogukan Kara, der  zusammen mit  Emirkan Dikyol und Aaron Tekin Komusin als Nachwuchstalent aus der A-Jugend erneut die Gelegenheit erhielt, sich im Seniorenkader zu bewähren, brachte „07 II“ bereits in der 3. Minute mit 1:0 in Führung.

Pierre Kasch, wie andere Löwen im letzten Jahr noch im Hertha-Kader, erwischte an diesem Sonntag einen grandiosen Tag und legte fünf Minuten später zum 2:0 nach (8.). In der dann folgenden „Pierre Kasch-Show“ erlegte der 29 Jährige seinen Ex-Verein mit drei weiteren Toren noch während des ersten Durchgangs fast im Alleingang (37., 39. und 45. + 1).

Nach einem weiteren Tor durch Pierre Kasch kurz nach Wiederanpfiff (47.) schalteten die Löwen einige Gänge zurück, und die sich tapfer wehrenden Herthaner - seit der 60. Minute wegen einer Gelb-Roten Karte in Unterzahl - blieben zunächst von weiterem Ungemach verschont. Kevin Hesse setze dann mit seinem Tor zum 7:0 bereits eine Viertelstunde vor Abpfiff den Schlusspunkt (76.). 

„Der Sieg war absolut verdient und hätte durchaus noch höher ausfallen können“, resümierte Löwen-Coach Marcel Antonica. „Allerdings war Hertha heute auch kein Maßstab für uns. Die Jungs haben gegen uns alles versucht und auch sicherlich alles gegeben, aber es hat bei weitem nicht gereicht.“

Mit Blick auf einige nicht genutzte Chancen wollte der 07-Übungsleiter aber sowohl mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft als auch mit der angezogenen Handbremse der Löwen im zweiten Durchgang nicht so hart ins Gericht gehen und merkte schmunzelnd an: „Ein gutes Turnierpferd springt halt nur so hoch wie es muss.“ Gleichwohl erwartet der Coach professionellen Einsatz bis zum Saisonende: „Die nächsten drei Punkte sind eingefahren, und so wollen wir das auch in den nächsten drei Spielen weiterführen.“

Am nächsten Sonntag steigt für die Löwen-Reserve das nächste Derby. Dann geht es für die Mannschaft von Marcel Antonica und Murad Taheri zum Lokalrivalen Rheinland Hamborn an die Grillostraße in Marxloh (Anpfiff 15.30 Uhr). Hertha Hamborn hat Yesilyurt Möllen zu Gast am Iltispark (Anstoß 15.00 Uhr).

SF Hamborn 07 II: Meyer, Telke, Coban, Hesse, Kara (24. Kalyoncu), Kasch, El Talhaouy (65. Komusin), Golomb, Pala, Dikyol (72. Yildizhan), Incesu.

SC Hertha Hamborn: Wilm, Retthofer (46. Römhildt), Kavcic, Dimmel, Konuk, Fill, Lessmann (46. Schwertfeger), Sondermann, Gojny, Steininger, Engel.

Schiedsrichter: Steffen Linneweber

Tore: 1:0 Kara (3.), 2:0 Kasch (8.), 3:0 Kasch (37.), 4:0 Kasch (39.), 5:0 Kasch (45. + 1), 6:0 Kasch (47.), 7:0 Hesse (76.)

Gelbe Karten: Sondermann (60. Meckern), Engel (60. Meckern), Römhildt (65. Foulspiel), Schwertfeger (67. Foulspiel), Dimmel (74. Foulspiel).

Gelb-Rote Karten: Sondermann (60. Meckern), Römhildt (90. + 1 Foulspiel )

Zuschauer: 35


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