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SV 09/35 e.V. Wermelskirchen - SF Hamborn 07 4:1 (2:1)

sv wermelskirchensportfreunde hamborn-Löwen verpassen im Kampf um den Klassenerhalt den großen Befreiungsschlag - Ein schleppender Start und individuelle Fehler zur Unzeit bringen das Team von Michael Pomp beim Tabellenvorletzten auf die Verliererstraße -

Nach dem mutmachenden 4:1 beim VfB Solingen am letzten Sonntag haben es die Hamborner Löwen am Donnerstag verpasst, den großen Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt zu landen.

Im Nachholspiel beim direkten Konkurrenten und Tabellenvorletzten SV Wermelskirchen setzte es für das Team von Michael Pomp eine bittere 1:4 Niederlage.

Nach einem verschlafenen Start in die Partie und frühem Rückstand rappelten sich die Hamborner zwar immer wieder auf und mühten sich redlich, brachten sich aber durch individuelle Fehler in entscheidenden Situationen immer wieder ins Hintertreffen und mussten am Ende nicht ganz unverdient mit leeren Händen nach Hause fahren.

Auf dem neuen Kunstrasenplatz im Eifgen-Stadion erzielten die Gastgeber sämtliche Treffer des Spiels. 

Ferat Sari (16.), Nick Salpetro (35.), Sean Soares (62.) und Ali Eren Eryürük (87.) trafen für den SVW; der Wermelskirchener Mittelfeldspieler Yannick Noah Wylezol sorgte in der 30. Minute unfreiwillig für den zwischenzeitlichen 1:1 Ausgleich für Hamborn 07, als er das Leder ins eigene Netz lenkte.

„Das war ein völlig gebrauchter Tag mit einer verdienten Niederlage und mit vielen Fragezeichen, die wir offen gelassen haben, insbesondere, wie die heutige Leistung zustande kam“, resümierte ein unzufriedener Löwen-Coach Michael Pomp. 

Seine Mannschaft fand zunächst nur schleppend ins Spiel. „Wir sind von Beginn an nicht mit der richtigen Einstellung auf dem Platz, ordentlich zu verteidigen und gute Bälle zu erarbeiten“, so der 07-Trainer über die Anfangsphase der Partie. Fast folgerichtig gehen die zunächst agileren  Gastgeber früh durch Ferat Sari mit 1:0 in Führung (16.).

In der Folge rappeln sich die Löwen auf und werden aktiver.  Ein schön vorgetragener  Konter führt dann auch nach einer halben Stunde zum Ausgleich, allerdings mit freundlicher Unterstützung von Yannick Noah Wylezol, der das Leder unfreiwillig in die eigenen Maschen bugsiert (30.).

Hamborn hat nun die Partie an sich gezogen, wirkt wacher und deutlich engagierter als zu Beginn der Partie. Die Freude währt jedoch nicht lange, denn die nächste Unachtsamkeit der Löwen-Defensive wenig später nutzen die Gastgeber eiskalt durch Nick Salpetro zur erneuten Führung (35.). „Wieder eine Unachtsamkeit, wo wir einfach nicht gut verteidigt haben, wo wir uns erneut individuell schlagen lassen“, ärgerte sich Michael Pomp.

Die Löwen stecken jedoch nicht auf, stellen in der Pause das System um und versuchen, noch einmal alles herauszuholen. So kontrolliert Hamborn zu Beginn des zweiten Durchgangs auch die Partie, ohne jedoch zu zwingenden Chancen zu kommen.

Anders der SVW, der direkt mit der ersten guten Chance durch Sean Soares auf 3:1 erhöhen kann (62.). 

Hamborn versucht noch einmal alles, müht sich - aber ohne Erfolg. Das Spiel wird nun intensiver. Referee Cedrik Pelka zückte allein im den letzten 10 Minuten viermal Gelb.

Statt des erhofften Anschlusstreffers mussten die Löwen dann gar das 1:4 durch Ali Eren Eryürük hinnehmen (87.); ein Treffer, der zumindest Michael Pomp etwas verwunderte, dann aber auch nicht mehr aufregen konnte. „Das Tor ist aus einer sehr komischen Situation entstanden. Ich weiß gar nicht, woher der gegnerische Spieler plötzlich kam, der sich kurz vorher noch außerhalb des Spielfelds befand. Aber dann ist das halt so.“

Wenig später war Schluss im Eifgen-Stadion. Während die Gastgeber eine erfolgreiche Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes feiern und mit den Rängen 15 und 16 punktmäßig gleichziehen konnten, treten die Hamborner im Kampf um den Klassenerhalt auf der Stelle.

„Wir haben am Freitag im Training  Einiges aufzuarbeiten, und am Sonntag dann die Chance, es wieder besser zu machen“, blickt Michael Pomp durchaus positiv nach vorne.

Der Druck auf den Löwen-Coach und sein  Team wächst allerdings. Wermelskirchen empfängt am Sonntag das bislang sieg- und punktlose Schlusslicht SpVgg Steele; die Löwen haben den ESC Rellinghausen zu Gast im Holtkamp (Anstoß 15.00 Uhr), und damit sicherlich die schwierigere Aufgabe vor der Brust. Sollte „07“ gegen die Essener nicht dreifach punkten, droht der Rangtausch mit dem SVW, denn es ist nicht davon auszugehen, dass sich die Wermelskirchener gegen Steele die Blöße geben werden.

Ein kleiner Trost sowohl für Hamborn als auch für Wermelskirchen mag sein, dass die vorplatzierten Schwarz-Weiß Düsseldorf und VfB Solingen jeweils auswärts antreten müssen und mit Blau-Weiß Mintard und dem VfB Frohnhausen ebenfalls harte Nüsse zu knacken haben.

SV Wermelskirchen: Prahl, Luca Postic, Wylezol, Özmen, Demir, Sari (80. Eryürük), Soares, Marin Postic, Schneider (90. + 2 Guder), Kücüktireli, Salpetro (89. Rappen).

SF Hamborn 07: Dominik Schäfer, Daniel Schäfer, Hörter, Bode (76. Gronemann), Keinert, Cuhaci, Meier, Ay, Grevelhörster, Bothe, Herzog.

Schiedsrichter: Cedrik Pelka (Essen)

Tore: 1:0 Sari (16.), 1:1 Wylezol (30. Eigentor), 2:1 Salpetro (35.), 3:1 Soares (62.), 4:1 Eryürük (87.)

Gelbe Karten: Hörter (28. Unsportlichkeit), Kücüktireli (53. Unsportlichkeit), Demir (79. Foulspiel), Sari (80. Unsportlichkeit), Soares (81. Foulspiel), Gronemann (83. Unsportlichkeit). 

Besonderheit: Gelbe Karten für SVW-Trainer Sebastian Pichura und Sascha Wiesner, den Sportlichen Leiter von Hamborn 07, die im Eifer des Gefechts aneinandergeraten waren (68.)

Zuschauer: 100


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